Audiobücher

Fusion und IndividuationFusion und Individuation
von Peter Fritz Walter

Spielzeit
53 Minuten

Gesprochen von
Peter Fritz Walter

Fusion und Individuation ist ein Audioessay über das Thema der emotionalen Abhängigkeit in Beziehungen—heute meistens Kodependenz genannt. Meine Forschung ergab, dass jede Art von Sucht und Abhängigkeit, sei es die von Drogen oder die emotionale Abhängigkeit, die viele aneinander fesseln, sei es nun in Ehen, Freundschaften oder Gruppenbeziehungen, unerwünschte Resultate zeitigen, obwohl sie oftmals als Liebe angesehen werden. Es ging mir hier insbesondere darum aufzuzeigen, dass es bei Liebe um ganz etwas anderes geht, obwohl heute der Massengeist eine Gleichschaltung von Fusion und Liebe als das Ideal anzusehen scheint.

Die Untersuchung stellt dar, dass das Grundproblem von Abhängigkeit in einer nicht ausreichend durchlebten primären Fusion mit der Mutter zu suchen ist und dass, da die Primärsymbiose nicht nachholbar ist, jede fusionelle Problematik letztlich auf einer Illusion beruht.

Diese Audiostudie geht jedoch weiter und führt im Detail aus, warum eine psychiatrische Lösung allein dem Problem nicht auf den Grund kommen kann. Die Schlussfolgerung der Analyse ist, dass nur eine spirituelle Orientierung, die eine neue Art von Fusion herstellt, nämlich die mit dem Höheren Selbst, eine Lösung bieten kann.

Ich zeige darüber hinaus die Gefahren auf, die in den vielen Versuchen von Scheinfusion bestehen, wie sie heute Alltag sind, nämlich die häufig anzutreffenden Abhängigkeiten von Sekten, Therapeuten und Gurus, sowie die kollektive Fusion mit Gruppen, politischen Parteien oder fanatischen Kirchen.

Inhalt
Vorwort
Einleitung
Die affektive Konfusion
Fusion oder Liebe?
Integration und Ganzheit
Über Inneren Frieden
Was ist Autonomie?


Macht oder Ohnmacht?Macht oder Ohnmacht?
von Peter Fritz Walter

Spielzeit
2 Stunden

Gesprochen von
Peter Fritz Walter

Macht oder Ohnmacht ist ein Audioessay, das deutlich und ferner an Hand eines literarischen Beispiels die Notwendigkeit der Entwicklung von Eigenmacht in Beziehungen aufzeigt. Auf der anderen Seite zeigt die Schrift, wie sehr doch unsere Kultur genau dem gegenteiligen Ansatz folgt, indem sie Kinder und Frauen entmachtet und damit dem Mann ein Defensivsystem für seine eigene Machtlosigkeit liefert: ein System, das höchst destruktiv ist. Missbrauch ist in meiner Analyse ein Kulturproblem—oder genauer gesagt, ein Erziehungsproblem.

Schließlich zeigt das Essay die Lügenhaftigkeit der aktuellen Debatte über Machtmissbrauch als Hauptproblem in sexuellen Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern, die kulturbedingte Erziehung zur Ohnmacht systematisch unter den Tisch kehrt, und damit das Kind kategorisch entmachtet! Ich zeige namentlich in diesem Essay, dass das Machtproblem in sexuellen Beziehungen nicht isoliert gesehen werden kann, wie dies heute in den Medien meistenteils geschieht, sondern dass man es im Kontext einer Liebesbeziehung sehen muss.

Wenn Erziehung Ohnmacht statt Macht heranzüchtet, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass die meisten Menschen keine Ahnung davon haben, wie sie mit ihrer Eigenmacht umzugehen haben, um andere nicht zu schädigen durch einen Missbrauch von Macht. Das Problem liegt nicht an der Sexualität, sondern darin, dass unsere Kultur zur Ohnmacht und zum Missbrauch erzieht, und nicht zu gesunder Eigenmacht und frühem verantwortlichem Gebrauch all unserer Talente und Eigenschaften und unseres angeborenen Liebespotentials.

Was ich im Englischen primary power nenne, und welches man in Deutsch als ‘Eigenmacht’ ausdrücken könnte, ist der Zustand, der sich nach einer Bewusstwerdung des eigenen Machtbedarfs nach und nach einpendelt, wenn Emotionen und Bedürfnisse in dieses höhere Bewusstsein integriert worden sind.

Davon abzugrenzen ist namentlich die Sekundäre Macht (secondary power), welche ich auch als ‘weltliche Macht’ zu bezeichnen pflege. Diese letztere ist die, die wir täglich von den Zeitungsmeldungen kennen und die die Ursache weltweit ist für Missbrauch, Gewalt, Kriege und Leid. Primäre Macht ist nicht schädlich, sie ist auf Respekt gegründet, weil sie eine innere Qualität ist und nur durch bewusste Arbeit am Selbst geboren wird.

Die Geschichte von Ronald und Pitch, die ich als Lehrfabel hier eingebaut habe, zeichnet eine Liebesgeschichte zwischen einem jungen Franzosen und einem kanadischen Jungen und exemplifiziert die Erkenntnisse der Untersuchung an einem konkreten Beispiel. Diese Geschichte zeigt denn auch die ganze Lächerlichkeit der aktuellen Prüderiedebatte nur allzu deutlich für den kritischen Hörer.

Spur 1/3

Spur 2/3

Spur 3/3

Inhalt
Vorwort
Einleitung
Zucht zur Ohnmacht
Die Heilmacht der Eigenmacht
Ronald und Pitch
Liebe ist die beste Therapie
Die Illusion kollektiver Fusion
Der Weg individueller Befreiung

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